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Donnerstag, 5. Februar 2009

Befreiung...


Der Begriff Befreiung bezeichnet im Allgemeinen den Übergang von der Unfreiheit bzw. der Gefangenschaft in die Freiheit.

Unfreiheit.

Was ist das?
Bin ich unfrei, weil ich essen?
Unfrei, weil ich mich jeden morgen wasche?
Unfrei, weil ich nach den Gesetzmäßigkeiten des Lebens meinen Körper schützen und erhalten muss?

Unfrei, weil ich keine Flügel habe?

Ich wurde als Mensch geboren.
Alles, was damit zusammenhängt, hat das einen Einfluss auf meine Freiheit?

Wir werden frei geboren.
Als freier Mensch.
Erlebnisse prägen uns.
Engen uns ein. Legen uns manchmal Fesseln an.

Diese Erlebnisse nehme ich als gegeben hin.

Schaffe ich es, diese Erlebnisse, einengende, freiheitsberaubende Erlebnisse von mir zu weisen, zu sagen: Das ist ein Erlebniss, das bin nicht ich, dann befreie ich mich.

Mir sind grade so viele Dinge klar geworden.
Ich habe Tage dafür gebraucht.
Heute Morgen kam die Klarheit.

Absolut klar.
Erschlagend im ersten Moment.

Und nun gebinne ich, es als Erlebniss zu erkennen.
Es wird Wochen dauern.
Ich habe begonnen, und es fühlt sich jetzt schon SUPER an.

Ich befreie mich von den Erlebnissen.
Tag für Tag.
Woche für Woche.
...

Ich bin auf dem besten Wege.

Ihr könnt jetzt nicht verstehen, was mich beschäftigt.
Ist auch vollkommen unwichtig.

Hauptsache, ICH fühle mich gut...
(und das nicht auf Kosten anderer!)

LG
Nani





Kommentare:

vomFeental hat gesagt…

Liebe Nani,
stimmt, es ist egal, was "es" bei Dir gerade ist, Hauptsache es kommt für den Leser die KRAFT rüber.
Inspiraton ist was so Tolles. Ich mag inspirierte Texte, in denen die Gedanken nicht immer nur mit vielen Worten um irgendeinen Gegenstand herumkreisen, sondern die einfach WAHRHEIT ohne Umschweife ausdrücken. Texte, die kein "aber" enthalten. Denn die geben Kraft. Direkt und unmittelbar.
Liebe Grüße
Iris

Catalina hat gesagt…

Genau, ich werde frei geboren! Frei für die Liebe.
Frei für MICH.
Und alles, was das Menschsein mit sich bringt, hat damit natürlich nichts zu tun, es ist eine andere Ebene...


Lieber Gruß,

Catalina, die heute viel über Freiheit nachdachte ;-)

(M)Einblicke hat gesagt…

Liebe Nani,

alles, was Dich in diesen Zustand bringt, bringt Dich ins Leben. Ein wunderbares Gefühl, egal wie Du es nennst. Wenn wir es Freiheit nennen, weil es das ist, was wir sehnsüchtig suchen - gut, dann ist es Freiheit. Unsere Sehnsucht, das tiefste Gefühl treibt uns an. Und pellt uns wie eine Zwiebel - um letztlich unsere Essenz freizulegen. Die allumfassende Liebe, wenn wir es so nennen. Es sind Begrifflichkeiten, die auch nur einengen, beschränken. Aber das ist eben das, was wir im irdischen Leben erfahren. Wir stoßen an Grenzen. Aus der Grenzenlosigkeit kommend empfinde ich diese Grenzen als etwas ganz besonderes. Denn letztlich sind es einfach nur Illusionen. Das tiefste Wissen dahinter ist die Ewigkeit.
Und vor diesem Hintergrund haben wir hier einfach nur das Paradies. Ich möchte dieses Menschsein nicht überwinden, ich möchte es genießen. Die Dualität ist spannend und besonders. Ich bin dankbar dafür.
Denn ich bin unendlich, ewig in der Essenz.
Mir fehlen für dieses Erkennen und dieses Gefühl jegliches Wort. Aber ich weiß um sie. Und ob ich frei bin oder nicht, ob Ereignisse mich binden oder nicht - es sind Erfahrungen. Mehr nicht. Und trotzdem alles, wenn ich sie (er)lebe.
Ich habe mich erinnert woher ich komme oder erinner mich immer wieder. Das ist so unfassbar, so unbegreiflich wundervoll. Und das erfüllt mich immer und immer wieder. Manchmal mehr und manchmal weniger. Aber ich entferne mich immer weniger davon. DAS ist meine Sehnsucht. Mich immer wieder in diesen Freudentaumel fallen zu lassen - einfach in dieses Wissen. Es ist wie ein Kind, das tausendmal rutscht und immer wieder die gleiche Freude empfindet. Aber um rutschen zu müssen, muss es immer wiederdie Leiter hochklettern. So fühle ich mich. Wow, und das ist einfach...
Vielleicht so wie Du Dich jetzt mit DEINER Klarheit fühlst.
Und das ist einfach ein erfüllendes Gefühl... Genieße es und lass Dich davon tragen durch den Tag, die nächste Stunde - egal, die Erinnerung bleibt. Auch das ist nur ein Erlebnis... ;-)

Liebe Grüße, Anke

Anonym hat gesagt…

Ach ja,

...frei sein - die Freiheit besitzen und zuzulassen...
diese selbstverständlich und in Gelassenheit für sich zu beanspruchen...
nicht trotzig oder gar verbissen...

die eigenen Träume
die eigenen Gedanken
die eigenen Werte
die eigenen Ziele

denn das, was daraus resultiert ist unser Leben und unser Gefühl, welches damit einhergeht...

es ist das, was uns zusteht...
aber auch die große Herausforderung für unser Glück einzustehen...

wir haben die Freiheit - zu entscheiden, was wir fühlen und erleben wollen...

es ist eigentlich so einfach und dennoch recht schwierig...

LG Anne